Angebote für Kinder (9 bis 15 Jahre)

töpfern to go... der schlafende Fuchs

Wir benötigen:

Ein Holzbrett als Unterlage, ein Messer, eine Gabel und einen Teelöffel, zudem einen Pinsel, ein Gefäß mit Wasser und eine kleine Untertasse für Schlicker. Hilfreich wäre noch eine Digitalwaage.... falls die nicht vorhanden ist, geht es aber auch mit geschätztem Augenmaß.

Von der Gesamtmenge (ca. 1100 Gramm) teilen wir ca. 1/5 (d.h. ca. 220 Gramm) für den Kopf ab und legen ihn beiseite. Es ist immer gut, den Ton, der gerade nicht gebraucht wird, mit einem feuchten Tuch zu bedecken, damit er nicht austrocknet. Aus dem größeren Stück formen wir den Körper. Der sieht aus wie ein flaches Ei, das auf einer Seite etwas flacher ist.

Rührt  auf der Untertasse etwas Schlicker zusammen.  Das unser Klebstoff für alle Teile, die später miteinander verbunden werden sollen. Nehmt einfach etwas Ton und Wasser bis eine breiartige, feuchte Masse entsteht.

Wenn der Körper die Form hat, die uns gefällt, nehmen wir ihn hoch und höhlen ihn mit dem Teelöffel aus. Die Wandstärke soll ca. 1.5 bis max 2 cm betragen. Sollte es passieren, dass man aus Versehen ein Loch macht, ist das nicht schlimm. Dann wird einfach wieder etwas feuchter Ton von innen gegen das Loch gedrückt und so verstrichen, dass man nichts mehr sieht.

Aus dem Ton, den wir aus dem Körper geholt haben, machen wir den Schwanz (bei mir war das zu viel Ton für den Schwanz - ich habe ca. 230 Gramm für den Schwanz benutzt). Der Rest wird an die Seite gelegt.

WICHTIG: Wenn wir mit Resten arbeiten, wie zB jetzt mit dem Ton aus dem Körper, ist es ganz wichtig, dass dieser sehr intensiv geknetet (oder geschlagen wird) bis keine Luftblasen mehr drin sind. Wenn beim Töpfern irgendwo Luft eingeschlossen ist, platzt das Werk beim Brennen im Ofen... und vielleicht platzt auch das, was im Ofen daneben steht. Deshalb bitte ich jetzt darum, wo ich das nicht live sehen kann, sehr aufzupassen!!

Der Schwanz hat in etwa eine Form, wie eine Banane... es ist wichtig, dass dieser in der Mitte schön dick und am Ende schön spitz ist.

Der Schwanz wird hinten an den Rücken angeschlickert. Das ist wichtig, denn wenn man ihn einfach nur andrückt, fällt er beim Brennen im Ofen sofort ab. Anschlickert meint immer: Die Stellen, an denen die Verbindung hergestellt wird, mit der Gabel etwas anrauen, reichlich Schlicker auf eine oder beide Seiten streichen... und dann beide Teile fest zusammen drücken! Danach kann alles wieder schön in Form gebracht werden, was beim Anschlickern durchs Drücken aus der Form geraten ist.

Der Schwanz wird hinten so mit dem Rücken verbunden, dass man fast keinen Übergang mehr sieht. Er schmiegt sich in leichter Rundung an den Körper. Wenn das fertig ist, hebt bitte euren Fuchs vorsichtig hoch und höhlt auch den Schwanz etwas aus.

Nun wird der Kopf geformt. Bei mir entsprach das einer Tonmenge von ca. 240 Gramm. Der Kopf ist hinten rund und vorn spitz zulaufend. Als ich das heute machte, dachte ich, dass der Kopf eigentlich wie ein Fahrradsattel aussieht!

Ist der Kopf fertig, macht bitte ein Loch (nicht zu klein) an der Stelle im Körper, auf der der Kopf später aufgeschlickert wird. Dieses Loch ist sehr wichtig, damit die Luft aus dem Kopf beim Brennen durch den Körper entweichen kann!

Höhlt nun auch den Kopf aus und schickert ihn auf den Körper. Anschlickern meint wieder: Die Verbindungsstellen mit der Gabel etwas anrauen, reichlich Schlicker darauf streichen und dann die beiden Teile fest zusammen drücken.

Nun wird der Kopf auf den Körper "zur Anprobe" gelegt... und wenn das alles gut aussieht, kann er angeschlickert werden. Der Kopf wird hinten so mit dem Körper verbunden, dass es keine "Rille" mehr zwischen Körper und Kopf gibt.. das geht ineinander über. Ich habe dazu kleine dünne Würste gemacht und zwischen Körper und Kopf geschlickert und verstrichen. Mit einem Pinsel kann man die Übergänge rund um den Kopf schön glatt machen.

Jetzt kommen die Ohren. Bei meinem Fuchs besteht ein Ohr aus ca. 8 Gramm Ton.

Formt kleine spitzte Dreiecke und biegt sie so, dass eine kleine Höhlung entsteht. Haltet die Ohren an den Kopf.. und wenn ihr mit der Position zufrieden seid, schlickert ihr die Ohren gut fest!  Alles was absteht, ist immer gefährdet.. bei unserem Fuchs sind das die Ohren. Drückt sie also mit genug Schlicker schön fest. Wichtig ist, dass sie dabei eine schöne Spitze behalten.

Wenn ihr die Ohren angeschlickert habt, nehmt euren Fuchs bitte hoch und schreibt euren Namen ( Vorname und abgekürzter Nachname) unten in den Rand. Macht dies bitte mit der etwas dickeren Rückseite des Messers, damit es wirklich gut zu lesen ist.

Nachdem der Name eingeritzt ist, macht noch mit dem Messer oder einem anderen Werkzeug (ich habe die Rückseite meiner Gabel benutzt) die Augen. Dies sind einfach nur Schlitze, die vorn zur Nase hin, etwas breiter sind, als hinten.

Wenn man möchte, kann man den Schwanz mit der Gabel oder dem Messer so einritzen, dass es ein buschiger Schwanz wird!

… und FERTIG!

Jetzt muss eurer Fuchs nur noch trocknen.. und sobald wir uns wiedersehen, könnt ihr ihn zum Brennen mitbringen. Beim Transport müsst ihr, wenn es soweit ist, gut aufpassen, denn getrocknet aber noch nicht gebrannt sind getöpferte Figuren immer sehr empfindlich.

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob das alles so klappt.. und wie eure Füchse aussehen!

Muttertagsgeschenk

Für diesen liebevoll und in vielen Varianten zu bastelnden Blumentopf zu Muttertag wird folgendes benötigt:

Buntes Papier (im Idealfall in braun, grün und rot) - falls das nicht da ist, kann auch weißes Papier entsprechend bemalt werden, Klebstoff, Schere, Bleistift, Finliner, Geodreieck, ein kleines Stück festes Papier oder Pappe, ein Locher, ein Band für die Schleife und evt. noch masking-Tape zur Verzierung

Los geht's: Knickt bitte das DINA 4 große, braune Papier in der Mitte und zeichnet einen Blumentopf so auf, dass die Unterseite genau auf dem Knick liegt. Mein Topf hat unten eine Breite von 8 cm und oben 14 cm. Die Höhe beträgt 13 cm. Schneidet eure Topf dann so aus, dass er an der Unterseite zum Aufklappen ist.

Jetzt schneidet ihr aus dem grünen Papier eure Blumenstengel aus... meine sind ca. 12 cm lang.

Jede Blüte besteht aus drei tropfenförmigen Blättern. Wenn ihr das ganz exakt machen wollt, nehmt ein Stück festes Papier oder Pappe und macht euch eine Schablone für das einzelne Blatt. Dann könnt ihr diese als Vorlage für alle Blätter nehmen und eure Blumen werden ganz gleichmäßig.

Knickt nun zwei von drei Blütenblättern in der Mitte um und klebt diese seitlich auf das dritte - nicht geknickte - Blatt. So bekommt ihr eine schöne 3-D Blüte.

Klebt nun die grünen Stengel in  euren Topf und Blüten auf die Stengel.

Schreibt anschließen eure Botschaft für Mama oder Oma in den Topf!

Ihr könnt eure Botschaft noch weiter verzieren, z.B. mit Herzen (ausgeschnitten oder gemalt).

Klappt euren Topf nun zu und schreibt, wenn ihr wollt, auf die Vorderseite: Zum Muttertag! Ihr könnt hier eurer Fantasie freien Lauf lassen. Vielleicht malt ihr noch ein Muster auf den Topf - oder klebt (wie in meinem Beispiel) noch masking tape auf. Das könnt ihr alles so machen, wie es euch am besten gefällt.

Zum Schluss zieht ihr ein schönes Band durch die seitlich gestanzten Löcher und verschließt das vorn mit einer Schleife.

Fertig!

Viel Freude beim Verschenken!

Einen Nasen-Mund-Schutz nähen

In den letzten Tagen haben wir "gefühlt" rund um die Uhr Masken genäht... es ist wirklich einfach - hier ist unsere Anleitung!

Ihr braucht: Ein Stück Stoff, am besten Baumwolle, das man auch heiß (bei mind. 60 Grad) waschen kann, in der Größe von 18 x 38 cm, Nähgarn in der passenden Farbe, eine Sicherheitsnadel und ein Band (ca. 80 cm) zum durchziehen und verknoten.

Zunächst werden die beiden langen Seiten versäubert, d.h. ihr schlagt diese einfach ca. 1 cm um und näht in Nähfüßchenbreite auf beiden Seiten entlang. Vergesst das verriegeln ( d.h. das kurze zurück Nähen am Anfang und Ende) nicht!

Anschließend legt ihr den Stoff rechts auf rechts (rechts ist immer die gute Seite) genau aufeinander und näht die kurze Seite - ebenfalls in Nähfüßchenbreite - zu. Verriegeln nicht vergessen.

Nun wendet ihr euren Stoff und bügelt ihn einmal glatt, so dass die genähte Kante exakt aufeinander liegt.

Jetzt müsst ihr nur noch rechts und links (die Öffnungen des Stoffs zeigen zu euch, bzw. zur Nähmaschine) mit 1,5 cm Abstand rechts und links einen sogenannten "Tunnel" nähen - dort wird später das Band durch gezogen. ... und wieder: verriegeln nicht vergessen  ;)

Euer Band wird nun mit einem Wendehaken oder einer Sicherheitsnadel durch die beiden Tunnel gezogen und fertig ist eure Maske.

Die Schlaufe wird über den Kopf gezogen, der Stoff auf dem Band so verschoben und zusammen gerafft, dass es gut passt und dann wird die Maske hoch geklappt und hinter dem Kopf verknotet.

Frühlingsblumen mit Buntstift gezeichnet

Dies ist ein Beitrag von Reinhild und ihrer Enkeltochter Clara. Beide haben, die eine zart, die andere kräftig, Frühlingsblumen mit Buntstift gezeichnet.

… sie sind, wie ich finde, wunderschön geworden. Vielen Dank Ihr Lieben für diese Bilder!

Mein wachsender Bohnengarten

Ein Projekt von Sandra Neuhaus für Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren!

Es macht sehr viel Spaß zuzusehen, wie eine Pflanze wächst. Und bei Bohnen gelingt das besonders gut, denn sie sind wahre Schnellwachser!
Beachtet, dass sie nur gegart verzehrt werden dürfen, im rohen Zustand sind sie giftig.
Für Euren eigenen kleinen Garten benötigt ihr:
Ein sauberes Glas, so groß wie möglich (z.B. Weckglas, Gurkenglas…), Erde, Bohnensamen, Dekoration nach Belieben (ich habe eine Schleichfigur und etwas Moos, kleine Steine, trockene Pflanzen und Stöckchen verwendet) und Wasser
Später noch: Schaschlikspieße oder dünne Stöckchen als Rankhilfe
Befüllt Euer Glas ca. 5cm mit Erde. Danach gießt die Erde vorsichtig, so dass sie schön feucht ist. Anschließend drückt Ihr ein paar Bohnenkerne mit etwas Abstand zueinander hinein.
Die Samen werden jetzt mit Erde zugedeckt (so ca. 1-2cm) und das Ganze wiederum vorsichtig gegossen. Jetzt könnt Ihr Euren Garten dekorieren. Zum Beispiel mit einer kleinen Figur aus Eurer Spielkiste. Ich habe noch ein bisschen Moos, trockene Blumen und Stöckchen (habe ich alles auf der Wiese beim Spaziergang gefunden) in das Glas gegeben, damit meine „Gärtnerin“ beim Warten auf die Bohnen nicht nur auf der nackten Erde steht.
In den nächsten 3-4 Tagen könnt Ihr das Glas oben mit einem Deckel abdecken, damit die Feuchtigkeit darin erhalten bleibt. Ein paar mal täglich sollte der Deckel zum Lüften abgenommen werden.
Schon in wenigen Tagen könnt Ihr beobachten, wie Eure Bohnen aus der Erde sprießen! Sind sie so hoch wie Euer längster Finger, benötigen sie bald eine Rankhilfe, an der sie sich festhalten können.
Viel Freude damit!
Handlettering - Osterkarten

Ein Projektvorschlag von der Illustratorin Malwine Stauss für Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren.

Du brauchst:
-Aquarellpapier oder anderes dickes Zeichenpapier
-Transparentpapier oder dünnes Kopierpapier
-Aquarellfarben oder Wasserfarben
-Pinsel
-Bleistift und Radiergummi
-verschiedene schwarze Stifte: Fineliner, Filzstifte…
-verschiedene Bücher und Zeitschriften
-eine Schere

Nimm eine normale Postkarte im Format A5 und male ihren Umriss mehrmals auf dein Aquarellpapier. Das werden später deine Postkarten sein.

Mische dir zwei oder drei verschiedene Farben, die dir gut gefallen. Verdünne die Farben mit viel Wasser, sodass sie ganz hell werden.

Jetzt kannst du mit dem Pinsel die Farben auf das Papier bringen. Du kannst einfach verschiedene Flecken auf das Papier malen und dann zuschauen, wie sich alles schön vermischt und ineinanderfließt. Achte darauf, dass du die Farben nicht zu stark auf dem Papier vermischst, sonst mischen sie sich alle zu einer Farbe. Jetzt kannst du die Papiere mit der Farbe trocknen lassen.

Während die Farben auf dem Papier trocknen, kannst du schon mal mit der Schrift herumprobieren. Dazu brauchst du Transparentpapier und verschiede Zeitungen, Zeitschriften und Bücher. Du kannst dir aus den Zeitungen einfach Überschriften aussuchen und die Buchstaben, die du für deine Postkarte brauchst, durchpausen. Dazu kannst du verschiedene Stifte ausprobieren. Such dir einfach möglichst Unterschiedliche Schriften aus, die dir gefallen.

Du kannst auch mit deiner eigenen Schrift herumprobieren. Wenn du ein Wort in Druckschrift schreibst, kannst du anschließend die Serifen (das sind die kleinen Striche oben und unten an den Buchstaben) hinzufügen.

Außerdem kannst du an allen Buchstaben die senkrechten Linien mit einem dicken Stift nachmalen, so entsteht ein schöner Effekt.

Dasselbe kannst du auch mit einer Schreibschrift machen.

Wenn du genug herumprobiert hast und weißt wie deine Schrift aussehen soll, kannst du dir noch mal die Karte aufzeichnen und mit Bleistift vorzeichnen, wie dein Text aussehen soll und wo er auf der Karte stehen soll. Wenn dir ein Entwurf gefällt, kannst du ihn schwarz nachzeichnen und die Bleistiftstriche wegradieren. Wenn du mehrere Wörter auf deine Karte schreiben willst, sieht es toll aus, wenn du verschiedene Schriftarten mischst. Du kannst die Schrift auch mit verschieden dicken und dünnen Stiften nachmalen.

Jetzt kannst du dein getrocknetes farbiges Papier nehmen und deinen Textentwurf mit Bleistift übertragen. Wenn es dir gefällt, kannst du den Text mit schwarz nachzeichnen.

 

Die Buchstaben, die du aus den Zeitungen abgepaust hast, kannst du auf das Papier abzeichnen. Außerdem kannst du dir auch deine ganz eigene Schrift ausdenken und benutzen. Wenn du noch mehr Elemente auf deiner Postkarte haben willst, kannst auch noch Verzierungen hinzufügen – Striche, Blumen, Herzen, Wolken, Smileys… alles was dir gut gefällt.

Jetzt musst du deine Postkarten nur noch an der Bleistiftlinie ausschneiden und – fertig!

Schweinchen zeichnen / allein oder im Comic

Eine Idee von Mailyn Galindo für Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahre. Das Schwein ist auch für kleine Kinder möglich... das Comic möglicherweise erst für Kinder ab ca. 8 Jahre.

Mailyn, einige von euch kennen Sie durch die Comic- und Fimokurse, oder auch vom Kindergeburtstag, hat extra für Euch ein Video gedreht. Darin zeigt sie Schritt für Schritt, wie man ein kleines Schweinchen zeichnet. Dies könnte die die Grundlage für ein Comic sein. Wenn ihr das machen möchtet, lest hier weiter bis zu Ende.

Ihr seht in dem Video wie es mit wenigen Strichen möglich ist, den Gesichtsausdruck zu verändern. Sie zeigt euch, wie man an trauriges, erkältetes, saures oder glückliches Schwein zeichnet. Probiert es einfach mal aus! Diese Technik kann man natürlich auch auf andere genzeichnete Tiere - oder Figuren übertragen!

Wie man ein Schwein zeichnet

Wer jetzt Lust hat, dieses Schwein in einem Comic zu zeichnen, kann sich gern durch den folgenden Kurzfilm inspirieren lassen. Versucht, den Film in einen Comic umzusetzen!

Legt dabei zunächst fest, wie viele der Versuche, an Kekse zu kommen, ihr malen wollt. Zeichnet nicht alle - das wird zu lang! Ihr müsst euch beim Comiczeichnen auf die wichtigen Punkte der Geschichte konzentrieren. Legt am besten zunächst eine Liste an: Was soll in Kästchen 1, 2, 3 usw. passieren, macht eine Art Drehbuch. Danach wisst ihr genau, wie viele Kästchen ihr braucht und wie groß euer Blatt sein muss.

Im Film ("Schwein will Kekse") gibt es nur Musik aber keine Sprache... nehmt diese aber gern noch hinzu. Malt Sprechblasen mit Worten wie "Oh nein", "Hilfe" ,"das gibt's doch nicht", "Aua" oder ähnlichen Ausdrücken. Zum typischen Comic wird eure Geschichte durch die typischen Sprechblasen... beispielsweise gezackte Blasen für laute Rufe oder Schreie. Es kann hilfreich sein, ein Comic, das ihr zuhause habt, dazu zu nehmen, um weitere typische Zeichenelemente zu übernehmen (zB. kleine Wölkchen, wenn jemand ganz schnell los läuft, Bewegungsstriche, wenn jemand hoch springt, große Ausrufzeichen in Sprechblasen)

Es kann auch hilfreich sein, das Video "Schwein will Kekse" immer mal zu stoppen... und das Standbild als Vorlage zu nehmen. Ein herrliches Bild ist zB. als das Schwein in der Luft fliegt und die Kekse entdeckt und quasi riecht  :)

Viel Spaß wünschen euch Mailyn und Marion!

Das Video als Vorlage für euer Comic findet ihr hier:

Schwein will an Kekse

Sorbische Ostereier

Ein Projektvorschlag von Mirjana, Clara und Vera für Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren und für Erwachsene

Vor zwei Jahren haben wir in der Kunstschule schon einmal Ostereier mithilfe dieser Technik gestaltet - und hatten großen Spaß dabei!

Für alle, die das jetzt noch einmal probieren möchten, gibt es nun diese Anleitung:

Ihr braucht:

-Ausgeblasene weiße Eier (oder Eier, die mind. 15 Minuten gekocht haben)
-Klassische Farbe zum Färben von Ostereiern und kleine Plastikbecher
-Wachs (im Idealfall eine Mischung aus Kerzen- und Bienenwachs - es geht aber auch nur mit Kerzenwachs, den ihr zB aus alten Kerzen macht)
-Teelichter, Draht oder einen Löffel sowie eine alte Tasse / oder ein Stövchen zum Erhitzen des Wachses in leeren Teelichthüllen
-Federn, Stecknadeln oder ähnliches um den Wachs auf die Eier aufzutragen
-Eßlöffel und Küchenrollenpapier

Wenn alles fertig vorbereitet ist und der Wachs im kleinen Behältnis geschmolzen ist, könnt ihr anfangen, mit den Nadeln (oder Federn), den Wachs in unterschiedlichen Mustern auf die weißen Eier aufzutupfen. Wachs wird schnell hart... man bekommt aber nach etwas Übung heraus, in welchem Tempo gearbeitet werden muss.

Nachdem die ersten Muster aufgetragen sind, taucht ihr das Ei für wenige Minuten in die erste Farbe. Nehmt zunächst eine helle Farbe.

Nach der ersten Runde kommt die zweite. Tupft nun wieder Wachs auf euer Ei und legt es anschließend in die nächste Farbe.

Nach drei oder mehr Runden ( das ist eine rein künstlerische Entscheidung) ist das Ei fertig. Ihr könnt dann das Ei ganz vorsichtig über eine Kerze halten und den aufgetupften Wachs erhitzen und abreiben ( bitte zart reiben!)... oder ihr lasst die Wachsmuster auf dem Ei. Das kann genau so gut aussehen.

Und es gilt wie so oft: Macht eurer eigenes Kunstprojekt daraus! Wir sind gespannt auf eure Ergebnisse....

Viel Freude dabei! Ostern wird dieses Jahr anders als sonst... ohne Frage.... aber vielleicht schmücken diese Eier euren Tisch oder Strauß nichtsdestotrotz auf das Vorzüglichste!

Grafische Zeichnung von Elina

Grafische Zeichnung von Elina

EIn Projekt von Elina ( 14 Jahre) für Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahre

Ihr braucht: Papier und einen Edding, Kugelschreiber oder Bleistift.... und los geht's!

Salzteigschäfchen für die Osterdekoration

Salzteigschäfchen für die Osterdekoration

Ein Angebot von Marion Herzberg für quasi alle!

Mit Salzteig können auch die Guppys (unsere drei- und vierjährigen Kinder) schon formen... und natürlich ist es perfekt für alle Kinder, Jugendlichen aber auch Erwachsene. Diese Schäfchen sehen super süß am Osterstrauß aus... und können jedes Osterpaket durch etwas ganz Persönliches bereichern!

 

Ihr braucht dazu:

2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser und ca. 2 Teelöffel Öl.

Aus diesen Zutaten bitte einen Teig kneten. Das Öl ist dazu da, das der Teig geschmeidig wird. Wenn es beim Kneten zu viel klebt, muss mehr Mehl dazu gegeben werden.

Fangt dann mit dem Körper an - d.h. formt ein Oval aus Salzteig. Die Dicke beträgt ca. 5 mm. Anschließend kommt der Kopf - ebenfalls ein Oval- die Ohren und das Schwänzchen. Bei den Beinen ist es wichtig, dass ihr die Vorder- und die Hinterbeine jeweils eng zusammen setzt, damit wir in der Mitte genug Platz habe, die Wolle später um den Bauch zu wickeln!

Die einzelnen Teile werden einfach nur zusammen gedrückt. Man kann mit den Fingern und etwas Wasser die Verbindungsstellen noch vorsichtig nachreiben - dann wird es etwas schöner und man sieht die Nähte nicht mehr.

Die fertigen Schäfchen dürfen auf dem Backblech nicht zu nah beieinander liegen, da sie ansonsten zusammen backen können. Lasst einen Abstand von mind. 1 cm.

Ich habe das Blech im Umluftofen zunächst 30 min bei 50 Grad gebacken (bitte immer mal die Ofentür kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann) und dann noch mal 60 min bei 100  / 120 Grad (je nach Ofen). Salzteig mag keine zu große Hitze. Die Werke sind fertig, wenn sie auch auf der Unterseite fest geworden sind.

 

Nach dem Backen lasst ihr die Schäfchen auskühlen und könnt sie dann mit Wolle umwickeln: Lasst am Anfang einen ca. 10 cm langen Faden übrig - dieser kann dann zur Aufhängung mit dem Ende des Fadens verknotet werden!

Noch Tipps:

Falls ihr keine Wolle zuhause habt... kann vielleicht ein alter Pullover oder eine alte Socke (nur in Absprache mit den Eltern!!!) aufgeribbelt werden.

Salzteig kann auch prima bemalt werden! Nehmt dafür Bastel-, Plaka- oder Wasserfarben.

Für die Kleinsten: Falls es doch zu schwierig ist: Salzteig ist prima geeignet, um Anhänger mit Plätzchenformen auszustechen!

Der Aquarell-Hase

Der Aquarell-Hase

Ein Vorschlag von Marion Herzberg für Kinder und Jugendliche ab ca. 9 Jahren, d.h. für meine "größeren" Kinder.
Wenn es die jüngeren Kinder aber auch mal probieren möchten: sehr gern! (Das geht dann auch mit Wasserfarbe, falls ihr keine Aquarellfarben habt.)

 

Ihr braucht Aquarellpapier (anderes Papier wellt sich einfach zu stark), Aquarellfarben, Wasser, Pinsel, ein Testpapier, auf dem ihr die Farben und ihre Intensität ausprobieren könnt und einen  Schwamm oder ein Taschentuch, um Farbe oder Wasser weg zu tupfen.

Zunächst macht ihr bitte eine Zeichnung vom Hasen. Ich habe die Linien stark nachgezogen, damit ihr das gut sehen könnt. Macht ihr die Linien bitte nicht so stark.. wir machen ja keine Bleistiftzeichnung, sondern ein zartes Aquarell. Nach dem Foto habe ich die Linien auf meinem Bild wieder mit dem Radiergummi bearbeitet und fast unsichtbar gemacht.

In der Mitte des Bildes befindet sich die Nase - fangt damit an!

 

Fangt dann ganz zart mit der Farbe an.. zunächst mit einem hellen Beige. Ihr müsst, so wie wir das im Kurs ja auch immer gemacht haben, ein Aquarell in verschiedenen Schichten aufbauen. Wenn man den typischen Aquarell-Effekt möchte, d.h. das Ineinanderlaufen von Farben, dürfen angrenzende Farbflächen noch feucht sein, Wenn man das Ineinanderlaufen vermeiden will, MUSS die angrenzende Fläche trocken sein. Das ist zB, bei der Nase oder den Augen wichtig. Legt nun eine Farbschicht auf die andere.. und lasst auch mal weiße Stelle frei. Das macht das Bild später "leicht" und weniger "kompakt".

 

Ganz am Ende malt ihr die Augen ( denkt daran, eine kleine Stelle im Auge - die "Reflektion" - weiß zu lassen), die Nase und die Schnurrhaare (gaaaaanz zart!) Wer da unsicher ist, malt diese mit einem sehr gut gespitzten Bleistift.

… und noch ein Hinweis: Egal ob ihr den Hasen als Miniatur mal (so wie wir die Nußknacker vor Weihnachten gemalt haben) oder auf ein DIN A4 oder ein DIN A3 Blatt... der Hase sollte das Format möglichst gut ausfüllen. Natürlich könnt ihr noch einen Hintergrund hinzufügen, wenn ihr das wollt. Achtet dann aber darauf, dass dieser nicht zu kräftig und dominant wird -euer Hase soll die Hauptfigur des Bildes bleiben.

… und noch eine letzte Idee: Malt den Hasen auf eine Aquarellpostkarte und schick diese an einen Freund oder an Verwandte, die ihr gerade nicht besuchen könnt.

Viel Freude damit - und schickt mir eure Bilder (digital)! Danke!

Aquarellblumen - ein Vorschlag von Annett und Judith

Aquarellblumen von Annett und Judith (Freundinnen der Kunstschule)

Dies ist ein Projektvorschlag von Annett und Judith für Kinder und Jugendliche ab ca, 9 Jahren - und für Erwachsene!

Ihr braucht: Aquarellpapier (es sind kleine Formate, zB. Postkarten oder große Formate geeignet), Aquarellfarben, einen Bleistift, einen Radiergummi und einen wasserfesten Stift (Edding oder Kugelschreiber)

Beginnt mit einer zarten Bleistiftzeichnung der Blüten, den Blättern, dem Stil und der Vase. Ihr könnte diese ganz frei ohne Vorlagen aus der Fantasie zeichnen - oder Vorlagen nehmen. Inspiration gibt es ja auch in der gerade erwachenden Frühlingswelt.

Wenn ihr mit der Zeichnung zufrieden seid, zeichnet ihr alle Linien mit dem wasserfesten Stift nach (vorher ausprobieren, ob der Stift wirklich wasserfest ist!). Im Anschluss radiert ihr die noch zu sehenden Bleistiftlinien weg... und beginnt mit dem Ausmalen. Fangt zart und vorsichtig an.. und nehmt dann immer mehr kräftigere Farben hinzu. Besonders bei den Blüten ist es schön, wenn die Farben leicht ineinander laufen. Setzt die Farben so ein, dass die Blüten innen dunkler sind als außen.

Es ist nicht notwendig, sich ganz genau an die vorgezeichneten Linien zu halten... kleine Ungenauigkeiten und weiße Stellen geben den Blüten hier mehr Leichtigkeit.

Vielen Dank liebe Annett und liebe Judith für dieses Video.. und viel viel Freude beim Nachmalen!

PS.: Die Hintergrundmusik: Mornings, Jef / inShot

Kakteen von Nabil El Makhloufi

Kakteen von Nabil El Makhloufi

Dies ist ein Projekt von Nabil El Makhloufi für den Erwachsenen-Zeichenkurs. Kinder und Jugendliche können das aber selbstverständlich auch gern probieren!

Die Fotos der drei Kakteen bilden die Grundlage. Ihr könnt diese kombinieren und arrangieren bis eine Komposition entsteht. Oder ihr könnt euch auf einen Kaktus konzentrieren, diesen vergrößern oder auch verfremden.

Fangt mit den groben Umrissen an- und arbeitet euch dann... wie immer von hell nach dunkel... an die Farbe heran. Es geht bei den Kakteen vor allem um die Struktur und darum, eine räumliche Tiefe, eine Plastizität zu erzeugen.