Angebote für Kinder (5 bis 9 Jahre)

Baumschmuck und mehr aus sogenanntem Kaltporzellan

Eine interessante Alternative zu Salzteig sind Anhänger (und mehr!) aus sogenanntem Kaltporzellan. Wir haben das für euch ausprobiert.

Der Vorteil von Kaltporzellan ist:

  • die Anhänger sind schneeweiß - was sehr schön aussieht
  • besonders in Kombination mit Metallfarben sieht das sehr edel und schick aus
  • sie trocknen an der Luft, d.h. sie müssen nicht gebacken werden
  • man kann auch kleine Figuren formen (die gleiche Größe von Figuren aus Salzteig reißt beim Backen)

Nachteile:

  • Im Beitrag über die Anhänger aus Salzteig zeigen wir auch, dass man sehr gut Worte aus Salzteig formen kann... das ist aus Kaltporzellan deutlich schwieriger und später bruchanfälliger.
  • Kaltporzellan ist nicht ganz so unkompliziert in der Verarbeitung
  • Kaltporzellan ist nicht wasserfest

 

So geht es:

Man stellt einen Teig her aus:

300 g Natron (gibt es in allen gut sortierten Supermärkten in der Backabteilung)

100 g Speisestärke

180 g Wasser

Diese Zutaten werden im Kochtopf verrührt und kurz zum Kochen gebracht. Dabei muss man ständig rühren. Die Masse kann etwas blubbern oder zischen- das ist aber normal. Man rührt so lange, bis die Masse etwas fester wird, ähnlich wie Kartoffelpüree.

Anschließend kühlt alles ab... das kann ca. 30 min dauern. Es ist hilfreich, die Masse dann immer wieder mal durchzukneten, damit sich keine Kruste bildet.

Jetzt kann die Masse mit dem Nudelholz ausgerollt werden, so dass man mit üblichen Backförmchen Anhänger ausstechen kann. Es funktioniert besser, wenn man Klarsichtfolie über den Teig legt.

Vergesst nicht, das kleine Loch für die spätere Aufhängung zu stechen.

Man kann auch kleine Figuren wie diesen Wichtel aus der Masse formen. Wenn diese zu Beginn des Arbeitens noch zu weich ist, lässt man sie etwas länger liegen...das Kaltporzellan wird dann von selbst etwas fester, was das Formen von Figuren leichter macht.

Anhänger aus Kaltporzellan werden etwas feiner, als solche aus Salzteig. Dies kann noch verstärkt werden, indem man die Ausstechformen durch eine Klarsichtfolie drückt... das macht die Kanten wunderbar rund. Auf dem 3. Bild sieht man den Unterschied!

Kaltporzellan wird nur an der Luft getrocknet und nicht im Backofen (theoretisch geht das - aber dann verlieren die Anhänger ihre schöne schneeweiße Farbe!). Nach ca. 3 Tagen sind sie fest und wirklich richtig hart.

TIPP: Man kann den Trocknungsvorgang etwas beschleunigen, indem man alles zwischendurch mal umdreht, so dass beide Seiten trocknen können.

TIPP: Nach dem Trocknen ist es sehr einfach, die Kanten, falls ein kleiner Grat entstanden ist, mit Schleifpapier kurz nach zu bearbeiten.

Wenn die Anhänger oder Figuren getrocknet und ggf. mit Schleifpapier nachbearbeitet sind, können sie bemalt werden. Dies geht sehr gut mit Wasserfarbe (siehe den kleinen Wicht), mit Acrylfarben oder (das habe ich bevorzugt) mit Metallfarben. Zu empfehlen sind die Farben der Marke Maya vom Unternehmen Viva. Diese gibt es in unterschiedlichen Tönen ( Bronze, Silber, Gold...). Besonders in Kombination mit dem feinen Weiß, sieht das sehr edel aus.

Ich habe mich aber auch entschlossen, nicht alle Anhänger zu bemalen, weil mir Ton und die Haptik des Kaltporzellans auch pur gefällt.

TIPP: Auch Kettenanhänger oder anderer Schmuck ist sehr einfach aus Kaltporzellan herzustellen.

TIPP: Die Muster auf meinen Anhängern sind entstanden, weil ich eine Spitzenborde eingewalzt habe. Man kann dafür alles nutzen, was ein Muster hinterlässt, zB. auch Pflanzen.

Baumschmuck und mehr aus Salzteig

Bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr gab es hier ein Projekt mit Salzteig.. das waren unser Schäfchenanhänger, die mit Wolle umwickelt wurden. Ich habe mich sehr gefreut, dass dies zahlreich aufgegriffen wurde!

Nun haben wir im Goldfischteam speziell Anhänger (und mehr!) für Weihnachten aus Salzteig herstellt und beschreiben hier, wie es geht:

Man benötigt:

2 Tassen Mehl

1 Tasse Salz

1 Tasse Wasser

und 1 Esslöffel Öl

TIPP: Wenn man eine halbe Tasse Mehl durch eine halbe Tasse Stärke ersetzt, wird der Teig noch geschmeidiger und ist leichter zu verarbeiten!

Aus diesen Zutaten stellt man einen Teig her- das kann mit elektrischen Rührhaken oder einfach mit den Händen geschehen. Falls die Masse doch noch klebrig ist, muss man einfach noch etwas mehr Mehl dazu geben.

Dieser Teig ist nun einfach zu verarbeiten. Man rollt ihn aus und sticht mit üblichen Plätzchenformen die gewünschten Anhänger aus. Man kann aber auch aus kleinen Salzteigrollen zB Brezel herstellen.

 

TIPP: Wenn man vor dem Ausstechen eine Klarsichtfolie über den Salzteig legt und DURCH die Folie sticht, werden die ausgestochenen Formen an den Kanten rund und nicht kantig. Das sieht sehr schön aus... probiert es einfach mal aus!! Man sieht den Unterschied auf dem 3. Bild.

 

TIPP: Man kann zB. getrocknete Nelken in die ausgestochenen Formen drücken und mit backen. Dies kann zur Dekoration dienen - und bringt einen herrlichen Duft nach Nelken mit sich!! Meine Kollegin Sandra hat einen solchen Anhänger, der schon 13 Jahre alt war, mitgebracht.. und er duftete tatsächlich immer noch!

 

TIPP: Durch das Einwalzen von zB Spitzendeckchen oder Pflanzen ist es möglich, ganz einfach sehr schöne Muster auf dem Anhänger zu erzeugen!

 

TIPP: Nicht die Löcher für die spätere Aufhängung vergessen. Man kann diese mit einem kleinen Spieß oder Strohhalm stechen.

 

TIPP: Wir haben den Teig mit einer Stärke von ca. 5 mm ausgerollt... wenn ihr das dicker macht, muss man entsprechend länger backen. Es kann auch passieren, dass sich - wenn der Teig zu dick ist- auf der Rückseite Dellen bilden, ACHTUNG !

 

TIPP: Arbeitet die ganze Zeit auf Backpapier, dann klebt nichts fest.....

TIPP: Wenn man keine Lust auf das pure Ausstechen hat, kann man auch aus Salzteigwürsten ganze Worte formen. Diese können in Natur oder lackiert  einfach auf kleine Nägel an die Wand gehängt werden.

So kann man auch Botschaften für Türen gestalten.. und zB. Willkommen oder Frohes Fest schreiben.

Die Buchstaben müssen einfach nur an möglichst vielen Stellen miteinander durch leichten Druck verbunden werden. Es ist zudem hilfreich, die Verbindungsstellen noch mal mit etwas Wasser einzupinseln, um den Teig an der Stelle noch etwas mehr miteinander zu verbinden.

Wenn ihr alles fertig habt, werden eure Werke auf Backpapier im Backofen gebacken!

Es gibt unterschiedliche Angaben dazu zu finden. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, wenn man zunächst alles (bei Umluft) 30 min lang bei 50 Grad bäckt... und dann noch mal für 60 min bei 100 Grad. Es ist sinnvoll, immer mal die Ofentür zu öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Salzteigkunstwerke sind fertig, wenn auch die Unterseite fest geworden ist.

Nachdem alles ausgekühlt ist, können die kleinen Werke bemalt werden. Dies geht mit sehr vielen Farben, d.h. zB. mit Wasserfarbe oder auch mit Acrylfarben. Wer möchte, kann dann diese auch gern noch mit Klarlack lackieren. Das bringt mehr Glanz und macht die Anhänger noch haltbarer.

TIPP: Sehr schön sieht es aus, wenn man Metallfarben benutzt. Hier empfehle ich die sog. Maya Farben von der Firma Viva, die in Bastelläden erhältlich ist. Sie ist wasserfest, glänzt wirklich schön und ist in verschiedenen Tönen ( Gold, Silber, Bronze, etc.) erhältlich.

töpfern to go - Kerzenständer

Anleitung

Wir brauchen: Ein Brett als Unterlage, ein Messer, eine Gabel, eine Sternen-Ausstechform, einen Pinsel, einen kleinen Teelöffel, ein kleines Gefäß mit Wasser und etwas Schlicker.

Schlicker ist unser "Klebstoff" und besteht nur aus Ton und Wasser. Einfach etwas Ton einem kleinen Topf mit Wasser zu einer breiähnlichen Konsistenz vermischen - und fertig.

Zunächst formen wir aus dem Ton einen kompakten Kegel -ähnlich wie ein Zuckerhut.

Wichtig ist immer, dass keine Luftblasen irgendwo eingeschlossen sind, denn das kann zum Platzen führen!

Wenn wir mit der Form zufrieden sind, beginnen wir (mithilfe des kleinen Teelöffels) mit dem Aushöhlen des Kegels. Dies ist wichtig, damit beim Brand keine Spannungen entstehen, was ebenfalls zum Platzen führen kann. Die Wandstärke sollte ca. 1,5 cm betragen. Wichtig ist. dass der untere Rand heile bleibt, damit unser Kerzenständer später gut steht.

Nach dem Aushöhlen schlagen wir den Ton, den wir aus dem Kegel geholt haben, fest zusammen. Da hier unweigerlich Luft dazwischen ist, muss das gründlich passieren. Sobald der Ton wieder "dicht" ist, klopfen wir ihn auf eine Dicke von ca. 8 bis 10 mm. Man kann auch eine Küchenrolle zu Hilfe nehmen. Aus diesem Stück wird der Stern gestochen. Die Stärke ist wichtig, damit der Stern nicht zu dünn wird und sich dann ggf. beim Brand verbiegt.

Jetzt wird unser Kegel "geköpft". Wir schneiden mit dem Messer die obere Spitze gerade ab.

Nun wird der Stern auf den abgeschnittenen Kegel geschlickert. Dies bedeutet, dass wir beide Verbindungsstellen mit der Gabel anrauhen (dann zieht der Schlicker besser ein), und dick Schlicker auftragen. Dann pressen wir beide Teile fest zusammen. Der Schlicker, der herausquillt, wird mit dem Finger oder dem Pinsel weg genommen.

Nun formen wir aus der abgeschnittenen Kegelspitze den Kerzenhalter. Dazu drücken wir einfach mit dem Daumen ein Loch in die flache Seite und formen dies so lange, bis es uns gefällt. Bei der Größe des Lochs ist zu beachten, dass der ganze Kerzenständer durch das Trocknen und Brennen ca. 10 % schrumpft. Wenn eine spezielle Kerze passen soll, nehmt diese dazu.. und macht das Loch aber etwas größer.

Wenn wir mit der Form zufrieden sind, schlickern wir die Spitze auf den Stern. Dies bedeutet wieder: Anrauhen und Schlicker als Klebstoff dazwischen streichen. Überschüssiger Schlicker wird wieder mit dem Pinsel entfernt.

Jetzt ist die Grundform fertig - und die individuelle Gestaltung kann beginnen. In diesem Fall habe ich unten ein Muster mit der Gabel gekratzt und kleine Halbkugeln aus den noch vorhandenen Resten geformt und angeschlickert.

Auf dem Bild mit den zwei fertigen Kerzenhalten hat einer ein Gesicht bekommen.. und einer ein abstraktes Muster. Hier kann nun jeder das machen, was er möchte. Falls ein Gesicht gemalt werden soll, können zB mit dem Teelöffel kleine Abdrücke für die geschlossenen Augen gemacht werden. Es können für die abstrakten Muster auch noch andere Werkzeuge genutzt werden...probiert das einfach aus.

Wichtig: Bitte vergesst nicht, unter den Kerzenständen euren Namen deutlich zu kratzen, damit wir später keine Verwechselungen haben!

Falls wir im Dezember wieder öffnen dürfen, glasieren ( bemalen) die Kinder ihre Kerzenständer selbst.

Falls der Lockdown fortgeführt wird, würde ich alle glasieren, damit diese noch vor Weihnachten fertig werden.

Die Kerzenständer mit einem abstrakten Muster werden dann weiß. Auf den anderen male ich die eingezeichneten Augen nach, füge rosa Wangen hinzu und glasiere alles mit Transparentglasur.

töpfern to go.... der schlafende Fuchs

Wir benötigen:

Ein Holzbrett als Unterlage, ein Messer, eine Gabel und einen Teelöffel, zudem einen Pinsel, ein Gefäß mit Wasser und eine kleine Untertasse für Schlicker. Hilfreich wäre noch eine Digitalwaage.... falls die nicht vorhanden ist, geht es aber auch mit geschätztem Augenmaß.

Von der Gesamtmenge (ca. 1100 Gramm) teilen wir ca. 1/5 (d.h. ca. 220 Gramm) für den Kopf ab und legen ihn beiseite. Es ist immer gut, den Ton, der gerade nicht gebraucht wird, mit einem feuchten Tuch zu bedecken, damit er nicht austrocknet. Aus dem größeren Stück formen wir den Körper. Der sieht aus wie ein flaches Ei, das auf einer Seite etwas flacher ist.

Rührt  auf der Untertasse etwas Schlicker zusammen.  Das unser Klebstoff für alle Teile, die später miteinander verbunden werden sollen. Nehmt einfach etwas Ton und Wasser bis eine breiartige, feuchte Masse entsteht.

Wenn der Körper die Form hat, die uns gefällt, nehmen wir ihn hoch und höhlen ihn mit dem Teelöffel aus. Die Wandstärke soll ca. 1.5 bis max 2 cm betragen. Sollte es passieren, dass man aus Versehen ein Loch macht, ist das nicht schlimm. Dann wird einfach wieder etwas feuchter Ton von innen gegen das Loch gedrückt und so verstrichen, dass man nichts mehr sieht.

Aus dem Ton, den wir aus dem Körper geholt haben, machen wir den Schwanz (bei mir war das zu viel Ton für den Schwanz - ich habe ca. 230 Gramm für den Schwanz benutzt). Der Rest wird an die Seite gelegt.

WICHTIG: Wenn wir mit Resten arbeiten, wie zB jetzt mit dem Ton aus dem Körper, ist es ganz wichtig, dass dieser sehr intensiv geknetet (oder geschlagen wird) bis keine Luftblasen mehr drin sind. Wenn beim Töpfern irgendwo Luft eingeschlossen ist, platzt das Werk beim Brennen im Ofen... und vielleicht platzt auch das, was im Ofen daneben steht. Deshalb bitte ich jetzt darum, wo ich das nicht live sehen kann, sehr aufzupassen!!

Der Schwanz hat in etwa eine Form, wie eine Banane... es ist wichtig, dass dieser in der Mitte schön dick und am Ende schön spitz ist.

Der Schwanz wird hinten an den Rücken angeschlickert. Das ist wichtig, denn wenn man ihn einfach nur andrückt, fällt er beim Brennen im Ofen sofort ab. Anschlickert meint immer: Die Stellen, an denen die Verbindung hergestellt wird, mit der Gabel etwas anrauen, reichlich Schlicker auf eine oder beide Seiten streichen... und dann beide Teile fest zusammen drücken! Danach kann alles wieder schön in Form gebracht werden, was beim Anschlickern durchs Drücken aus der Form geraten ist.

Der Schwanz wird hinten so mit dem Rücken verbunden, dass man fast keinen Übergang mehr sieht. Er schmiegt sich in leichter Rundung an den Körper. Wenn das fertig ist, hebt bitte euren Fuchs vorsichtig hoch und höhlt auch den Schwanz etwas aus.

Nun wird der Kopf geformt. Bei mir entsprach das einer Tonmenge von ca. 240 Gramm. Der Kopf ist hinten rund und vorn spitz zulaufend. Als ich das heute machte, dachte ich, dass der Kopf eigentlich wie ein Fahrradsattel aussieht!

Ist der Kopf fertig, macht bitte ein Loch (nicht zu klein) an der Stelle im Körper, auf der der Kopf später aufgeschlickert wird. Dieses Loch ist sehr wichtig, damit die Luft aus dem Kopf beim Brennen durch den Körper entweichen kann!

Höhlt nun auch den Kopf aus und schickert ihn auf den Körper. Anschlickern meint wieder: Die Verbindungsstellen mit der Gabel etwas anrauen, reichlich Schlicker darauf streichen und dann die beiden Teile fest zusammen drücken.

Nun wird der Kopf auf den Körper "zur Anprobe" gelegt... und wenn das alles gut aussieht, kann er angeschlickert werden. Der Kopf wird hinten so mit dem Körper verbunden, dass es keine "Rille" mehr zwischen Körper und Kopf gibt.. das geht ineinander über. Ich habe dazu kleine dünne Würste gemacht und zwischen Körper und Kopf geschlickert und verstrichen. Mit einem Pinsel kann man die Übergänge rund um den Kopf schön glatt machen.

Jetzt kommen die Ohren. Bei meinem Fuchs besteht ein Ohr aus ca. 8 Gramm Ton.

Formt kleine spitzte Dreiecke und biegt sie so, dass eine kleine Höhlung entsteht. Haltet die Ohren an den Kopf.. und wenn ihr mit der Position zufrieden seid, schlickert ihr die Ohren gut fest!  Alles was absteht, ist immer gefährdet.. bei unserem Fuchs sind das die Ohren. Drückt sie also mit genug Schlicker schön fest. Wichtig ist, dass sie dabei eine schöne Spitze behalten.

Wenn ihr die Ohren angeschlickert habt, nehmt euren Fuchs bitte hoch und schreibt euren Namen ( Vorname und abgekürzter Nachname) unten in den Rand. Macht dies bitte mit der etwas dickeren Rückseite des Messers, damit es wirklich gut zu lesen ist.

Nachdem der Name eingeritzt ist, macht noch mit dem Messer oder einem anderen Werkzeug (ich habe die Rückseite meiner Gabel benutzt) die Augen. Dies sind einfach nur Schlitze, die vorn zur Nase hin, etwas breiter sind, als hinten.

Wenn man möchte, kann man den Schwanz mit der Gabel oder dem Messer so einritzen, dass es ein buschiger Schwanz wird!

… und FERTIG!

Jetzt muss eurer Fuchs nur noch trocknen.. und sobald wir uns wiedersehen, könnt ihr ihn zum Brennen mitbringen. Beim Transport müsst ihr, wenn es soweit ist, gut aufpassen, denn getrocknet aber noch nicht gebrannt sind getöpferte Figuren immer sehr empfindlich.

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob das alles so klappt.. und wie eure Füchse aussehen!

Muttertagsgeschenk

Für diesen liebevoll und in vielen Varianten zu bastelnden Blumentopf zu Muttertag wird folgendes benötigt:

Buntes Papier (im Idealfall in braun, grün und rot) - falls das nicht da ist, kann auch weißes Papier entsprechend bemalt werden, Klebstoff, Schere, Bleistift, Finliner, Geodreieck, ein kleines Stück festes Papier oder Pappe, ein Locher, ein Band für die Schleife und evt. noch masking-Tape zur Verzierung

Los geht's: Knickt bitte das DINA 4 große, braune Papier in der Mitte und zeichnet einen Blumentopf so auf, dass die Unterseite genau auf dem Knick liegt. Mein Topf hat unten eine Breite von 8 cm und oben 14 cm. Die Höhe beträgt 13 cm. Schneidet eure Topf dann so aus, dass er an der Unterseite zum Aufklappen ist.

Jetzt schneidet ihr aus dem grünen Papier eure Blumenstengel aus... meine sind ca. 12 cm lang.

Jede Blüte besteht aus drei tropfenförmigen Blättern. Wenn ihr das ganz exakt machen wollt, nehmt ein Stück festes Papier oder Pappe und macht euch eine Schablone für das einzelne Blatt. Dann könnt ihr diese als Vorlage für alle Blätter nehmen und eure Blumen werden ganz gleichmäßig.

Knickt nun zwei von drei Blütenblättern in der Mitte um und klebt diese seitlich auf das dritte - nicht geknickte - Blatt. So bekommt ihr eine schöne 3-D Blüte.

Klebt nun die grünen Stengel in  euren Topf und Blüten auf die Stengel.

Schreibt anschließen eure Botschaft für Mama oder Oma in den Topf!

Ihr könnt eure Botschaft noch weiter verzieren, z.B. mit Herzen (ausgeschnitten oder gemalt).

Klappt euren Topf nun zu und schreibt, wenn ihr wollt, auf die Vorderseite: Zum Muttertag! Ihr könnt hier eurer Fantasie freien Lauf lassen. Vielleicht malt ihr noch ein Muster auf den Topf - oder klebt (wie in meinem Beispiel) noch masking tape auf. Das könnt ihr alles so machen, wie es euch am besten gefällt.

Zum Schluss zieht ihr ein schönes Band durch die seitlich gestanzten Löcher und verschließt das vorn mit einer Schleife.

Fertig!

Viel Freude beim Verschenken!

Fleckenmonster

Fleckenmonster

Dies ist eine sehr kreative Idee von Mailyn Galindo für Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren.

Ihr braucht:

Papier - im Idealfall Aquarellpapier.... falls das nicht da ist, nehmt möglichst dickes Papier damit es sich nicht wellt

Wasser- oder Aquarellfarben

Einen Edding oder Kugelschreiber

Malt zunächst bunte Flecken auf euer Papier. Achtet darauf, dass sie sich nicht berühren, dass ihr genügend Platz für spätere Details lasst und dass sie sich in den Formen deutlich unterscheiden.

Schaut euch diese Details von Augen, Nasen, Mäulern, etc. an... und kombiniert diese mit euren Flecken. Denkt euch selbst weitere Merkmale aus!

Habt viel Spaß damit!!!

Mein wachsender Bohnengarten

Ein Projekt von Sandra Neuhaus für Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren!

Es macht sehr viel Spaß zuzusehen, wie eine Pflanze wächst. Und bei Bohnen gelingt das besonders gut, denn sie sind wahre Schnellwachser!
Beachtet, dass sie nur gegart verzehrt werden dürfen, im rohen Zustand sind sie giftig.
Für Euren eigenen kleinen Garten benötigt ihr:
Ein sauberes Glas, so groß wie möglich (z.B. Weckglas, Gurkenglas…), Erde, Bohnensamen, Dekoration nach Belieben (ich habe eine Schleichfigur und etwas Moos, kleine Steine, trockene Pflanzen und Stöckchen verwendet) und Wasser
Später noch: Schaschlikspieße oder dünne Stöckchen als Rankhilfe
Befüllt Euer Glas ca. 5cm mit Erde. Danach gießt die Erde vorsichtig, so dass sie schön feucht ist. Anschließend drückt Ihr ein paar Bohnenkerne mit etwas Abstand zueinander hinein.
Die Samen werden jetzt mit Erde zugedeckt (so ca. 1-2cm) und das Ganze wiederum vorsichtig gegossen. Jetzt könnt Ihr Euren Garten dekorieren. Zum Beispiel mit einer kleinen Figur aus Eurer Spielkiste. Ich habe noch ein bisschen Moos, trockene Blumen und Stöckchen (habe ich alles auf der Wiese beim Spaziergang gefunden) in das Glas gegeben, damit meine „Gärtnerin“ beim Warten auf die Bohnen nicht nur auf der nackten Erde steht.
In den nächsten 3-4 Tagen könnt Ihr das Glas oben mit einem Deckel abdecken, damit die Feuchtigkeit darin erhalten bleibt. Ein paar mal täglich sollte der Deckel zum Lüften abgenommen werden.
Schon in wenigen Tagen könnt Ihr beobachten, wie Eure Bohnen aus der Erde sprießen! Sind sie so hoch wie Euer längster Finger, benötigen sie bald eine Rankhilfe, an der sie sich festhalten können.
Viel Freude damit!
Corona-Monster-Wand

Eine Ideen von Ferdinand (7) und Oskar (5) für Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren

Ihr braucht:

Eine große Pappe, einen Bleistift zum Vormalen, Farben zum Ausmalen, eine Schere oder einen Cutter zum Ausschneiden und  Softbälle zum Werfen.

Zeichnet zunächst eure Corona-Monster-Vieren oder sonstige Kreaturen auf die Pappe. Malt diese dann mit Farbe so an, wie es euch gefällt.. und schneidet dann (lasst euch dabei bitte von Erwachsenen helfen!!!) die Mäuler aus, damit diese als Tor für eure Bälle dienen können.

Viel Spaß damit - und vielen Dank an Ferdinand und Oskar für diese Idee!

 

Ausmalbilder

Eine Idee von Mailyn Galindo für Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahre

Die Illustratorin Mailyn Galindo hat für Euch Vorlagen zum Ausmalen gezeichnet... vielleicht sind ja bald alle Malbücher voll!!?

 

Der Download und Druck der Malvorlagen ist von ihrer Website aus möglich:

Ausmalbilder von Mailyn Galindo

Schickt uns eure Bilder! Danke!

Schweinchen zeichnen / allein oder im Comic

Eine Idee von Mailyn Galindo für Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahre. Das Schwein ist auch für kleine Kinder möglich... das Comic möglicherweise erst für Kinder ab ca. 8 Jahre.

Mailyn, einige von euch kennen Sie durch die Comic- und Fimokurse, oder auch vom Kindergeburtstag, hat extra für Euch ein Video gedreht. Darin zeigt sie Schritt für Schritt, wie man ein kleines Schweinchen zeichnet. Dies könnte die die Grundlage für ein Comic sein. Wenn ihr das machen möchtet, lest hier weiter bis zu Ende.

Ihr seht in dem Video wie es mit wenigen Strichen möglich ist, den Gesichtsausdruck zu verändern. Sie zeigt euch, wie man an trauriges, erkältetes, saures oder glückliches Schwein zeichnet. Probiert es einfach mal aus! Diese Technik kann man natürlich auch auf andere genzeichnete Tiere - oder Figuren übertragen!

Wie man ein Schwein zeichnet

Wer jetzt Lust hat, dieses Schwein in einem Comic zu zeichnen, kann sich gern durch den folgenden Kurzfilm inspirieren lassen. Versucht, den Film in einen Comic umzusetzen!

Legt dabei zunächst fest, wie viele der Versuche, an Kekse zu kommen, ihr malen wollt. Zeichnet nicht alle - das wird zu lang! Ihr müsst euch beim Comiczeichnen auf die wichtigen Punkte der Geschichte konzentrieren. Legt am besten zunächst eine Liste an: Was soll in Kästchen 1, 2, 3 usw. passieren, macht eine Art Drehbuch. Danach wisst ihr genau, wie viele Kästchen ihr braucht und wie groß euer Blatt sein muss.

Im Film ("Schwein will Kekse") gibt es nur Musik aber keine Sprache... nehmt diese aber gern noch hinzu. Malt Sprechblasen mit Worten wie "Oh nein", "Hilfe" ,"das gibt's doch nicht", "Aua" oder ähnlichen Ausdrücken. Zum typischen Comic wird eure Geschichte durch die typischen Sprechblasen... beispielsweise gezackte Blasen für laute Rufe oder Schreie. Es kann hilfreich sein, ein Comic, das ihr zuhause habt, dazu zu nehmen, um weitere typische Zeichenelemente zu übernehmen (zB. kleine Wölkchen, wenn jemand ganz schnell los läuft, Bewegungsstriche, wenn jemand hoch springt, große Ausrufzeichen in Sprechblasen)

Es kann auch hilfreich sein, das Video "Schwein will Kekse" immer mal zu stoppen... und das Standbild als Vorlage zu nehmen. Ein herrliches Bild ist zB. als das Schwein in der Luft fliegt und die Kekse entdeckt und quasi riecht  :)

Viel Spaß wünschen euch Mailyn und Marion!

Das Video als Vorlage für euer Comic findet ihr hier:

Schwein will an Kekse

Bunte Fische

Bunte Fische

Ein Projekt von Sandra Neuhaus für Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren

Ihr braucht dazu:

- eine leere Klopapierrolle als Körper
- farbiges Papier für die Flossen und Maul (Flossen klappen auch gut aus alten Pappschachteln, die ihr anmalen könnt)
- Material für die Augen (z.B. Reißzwecken, Perlen, Korkscheibchen...)
- Kleber, Schere und Bleistift (diesen zum Vorzeichnen der Flossen)
- Malunterlage (Zeitung o.ä.), Pinsel, Farbkasten oder andere wasserverdünnbare Farben (+eventuell eine Palette) sowie einen Behälter für Wasser
- Hilfreich (aber kein Muss) ist eine Wäscheklammer zum Fixieren der angeklebten Teile
Startet mit dem Bemalen und Verzieren der Klorolle.
Lasst immer alles gut trocknen bevor ihr übermalt. Mir macht es besonders viel Freude, wenn ich "Ton in Ton" arbeite, also
sich die Farben des Körpers und der Flossen ähneln.
Zeichnet die Schwanz- und Seitenflossen auf Papier oder Pappe vor und schneidet die Formen aus.
Ebenso den Streifen für das Fischmaul.
Diesen Streifen klebt ihr um ein Ende der Rolle. Eine Weile gut andrücken oder diese Arbeit eine fleißige Wäscheklammer machen lassen :-).
Das andere Ende der Rolle drückt ihr platt aufeinander und knickt die beiden entstehenden Ecken ca. 1cm um.
In den entstandenen Schlitz wird jetzt die Schwanzflosse gesteckt und mit Kleber fixiert.
Auch die Seitenflossen können nun am oberen Rand angeklebt werden.
Zum Schluss klebt ihr noch die Augen (schön seitlich, wie es bei Fischen so ist!) an und schneidet den hinteren Teil der Schwanzflosse in schmale Streifen.
 
Fertig! Ich bin sehr gespannt auf Eure Fische! :-)
Salzteigschäfchen für die Osterdekoration

Salzteigschäfchen für die Osterdekoration

Ein Angebot von Marion Herzberg für quasi alle!

Mit Salzteig können auch die Guppys (unsere drei- und vierjährigen Kinder) schon formen... und natürlich ist es perfekt für alle Kinder, Jugendlichen aber auch Erwachsene. Diese Schäfchen sehen super süß am Osterstrauß aus... und können jedes Osterpaket durch etwas ganz Persönliches bereichern!

 

Ihr braucht dazu:

2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser und ca. 2 Teelöffel Öl.

Aus diesen Zutaten bitte einen Teig kneten. Das Öl ist dazu da, das der Teig geschmeidig wird. Wenn es beim Kneten zu viel klebt, muss mehr Mehl dazu gegeben werden.

Fangt dann mit dem Körper an - d.h. formt ein Oval aus Salzteig. Die Dicke beträgt ca. 5 mm. Anschließend kommt der Kopf - ebenfalls ein Oval- die Ohren und das Schwänzchen. Bei den Beinen ist es wichtig, dass ihr die Vorder- und die Hinterbeine jeweils eng zusammen setzt, damit wir in der Mitte genug Platz habe, die Wolle später um den Bauch zu wickeln!

Die einzelnen Teile werden einfach nur zusammen gedrückt. Man kann mit den Fingern und etwas Wasser die Verbindungsstellen noch vorsichtig nachreiben - dann wird es etwas schöner und man sieht die Nähte nicht mehr.

Die fertigen Schäfchen dürfen auf dem Backblech nicht zu nah beieinander liegen, da sie ansonsten zusammen backen können. Lasst einen Abstand von mind. 1 cm.

Ich habe das Blech im Umluftofen zunächst 30 min bei 50 Grad gebacken (bitte immer mal die Ofentür kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann) und dann noch mal 60 min bei 100  / 120 Grad (je nach Ofen). Salzteig mag keine zu große Hitze. Die Werke sind fertig, wenn sie auch auf der Unterseite fest geworden sind.

 

Nach dem Backen lasst ihr die Schäfchen auskühlen und könnt sie dann mit Wolle umwickeln: Lasst am Anfang einen ca. 10 cm langen Faden übrig - dieser kann dann zur Aufhängung mit dem Ende des Fadens verknotet werden!

Noch Tipps:

Falls ihr keine Wolle zuhause habt... kann vielleicht ein alter Pullover oder eine alte Socke (nur in Absprache mit den Eltern!!!) aufgeribbelt werden.

Salzteig kann auch prima bemalt werden! Nehmt dafür Bastel-, Plaka- oder Wasserfarben.

Für die Kleinsten: Falls es doch zu schwierig ist: Salzteig ist prima geeignet, um Anhänger mit Plätzchenformen auszustechen!

Der Aquarell-Hase

Der Aquarell-Hase

Ein Vorschlag von Marion Herzberg für Kinder und Jugendliche ab ca. 9 Jahren, d.h. für meine "größeren" Kinder.
Wenn es die jüngeren Kinder aber auch mal probieren möchten: sehr gern! (Das geht dann auch mit Wasserfarbe, falls ihr keine Aquarellfarben habt.)

 

Ihr braucht Aquarellpapier (anderes Papier wellt sich einfach zu stark), Aquarellfarben, Wasser, Pinsel, ein Testpapier, auf dem ihr die Farben und ihre Intensität ausprobieren könnt und einen  Schwamm oder ein Taschentuch, um Farbe oder Wasser weg zu tupfen.

Zunächst macht ihr bitte eine Zeichnung vom Hasen. Ich habe die Linien stark nachgezogen, damit ihr das gut sehen könnt. Macht ihr die Linien bitte nicht so stark.. wir machen ja keine Bleistiftzeichnung, sondern ein zartes Aquarell. Nach dem Foto habe ich die Linien auf meinem Bild wieder mit dem Radiergummi bearbeitet und fast unsichtbar gemacht.

In der Mitte des Bildes befindet sich die Nase - fangt damit an!

 

Fangt dann ganz zart mit der Farbe an.. zunächst mit einem hellen Beige. Ihr müsst, so wie wir das im Kurs ja auch immer gemacht haben, ein Aquarell in verschiedenen Schichten aufbauen. Wenn man den typischen Aquarell-Effekt möchte, d.h. das Ineinanderlaufen von Farben, dürfen angrenzende Farbflächen noch feucht sein, Wenn man das Ineinanderlaufen vermeiden will, MUSS die angrenzende Fläche trocken sein. Das ist zB, bei der Nase oder den Augen wichtig. Legt nun eine Farbschicht auf die andere.. und lasst auch mal weiße Stelle frei. Das macht das Bild später "leicht" und weniger "kompakt".

 

Ganz am Ende malt ihr die Augen ( denkt daran, eine kleine Stelle im Auge - die "Reflektion" - weiß zu lassen), die Nase und die Schnurrhaare (gaaaaanz zart!) Wer da unsicher ist, malt diese mit einem sehr gut gespitzten Bleistift.

… und noch ein Hinweis: Egal ob ihr den Hasen als Miniatur mal (so wie wir die Nußknacker vor Weihnachten gemalt haben) oder auf ein DIN A4 oder ein DIN A3 Blatt... der Hase sollte das Format möglichst gut ausfüllen. Natürlich könnt ihr noch einen Hintergrund hinzufügen, wenn ihr das wollt. Achtet dann aber darauf, dass dieser nicht zu kräftig und dominant wird -euer Hase soll die Hauptfigur des Bildes bleiben.

… und noch eine letzte Idee: Malt den Hasen auf eine Aquarellpostkarte und schick diese an einen Freund oder an Verwandte, die ihr gerade nicht besuchen könnt.

Viel Freude damit - und schickt mir eure Bilder (digital)! Danke!